
Hört im Sommer aus privaten Gründen als Trainer auf: Benedikt Hieronymus
Benedikt Hieronymus wird im Sommer 2026 sein Traineramt in der Damenmannschaft des TuS Voßwinkel niederlegen. Die Gründe liegen weder in der Mannschaft und auch nicht am Verein. „Wenn es auch sportlich nicht ideal aussieht, fühle ich mich sehr wohl beim TuS und in unserem Team. Gefühlt bin ich nach dieser Saison eigentlich auch noch nicht fertig.“ so Hieronymus. Es gibt aber private Gründe, die es zeitlich nicht zulassen, eine weitere Saison mit dem Aufwand zu betreiben, den er aktuell betreibt, so der Trainer weiter. Dieser Aufwand sei aber erforderlich, um der Aufgabe gerecht zu werden.
Der Verein indes akzeptiert die Entscheidung, wenngleich man auch durchaus mit dem Trainer für eine weitere Saison verlängert hätte. „Benedikt hat diese Mannschaft in einer unglaublich schwierigen Saison zusammengehalten. Er hat es geschafft, dass mit Hilfe der jungen, teils jugendlichen, Spielerinnen sowie einigen, die sich eigentlich im Karriereende befinden, die Mannschaft am Leben zu halten.“ erklärt Vorsitzender Thomas Weber. Der Klassenerhalt, welcher immer noch das Ziel sei, sei weiterhin aus eigener Kraft erreichbar. fährt der Vereinspräsident fort. „Wir werden den guten Kontakt zu Benedikt weiter halten und hoffen, ihn auch nach dem Sommer öfter noch am Platz begrüßen zu dürfen.“
Kleinhorst: „Sportliche Kompetenz und menschliche Stärke sind unbestritten.“

Steht nächstes Jahr bei der Damenmannschaft an der Seitenlinie: Dominik Schmitz
Die Suche nach einem Nachfolger konnte sehr schnell und erfolgreich beendet werden. Favorit und Wunschlösung Dominik Schmitz wird die Mannschaft im Sommer übernehmen. Der aus Ense-Bremen stammende Lizenztrainer trainiert im Verein bereits die B- und C-Mädchen, hat mit beiden Mannschaften Meisterschaften errungen und führt mit diesen auch in der laufenden Saison beide Ligen verlustpunktfrei an. „Dominik hat das Damen-Team schon mal in einer Übergangsphase übernommen“, erzählt Lars Kleinhorst aus der sportlichen Leitung. „Damals hat das bereits sehr gut geklappt. Fast das ganze Team kennt ihn. Seine sportliche Kompetenz und menschliche Stärke sind unbestritten“, erklärt das Vorstandsmitglied weiter. Er hat in den letzten Tagen bereits zahlreiche Gespräche mit den Damen und den älteren B-Mädchen aus seinem bisherigen Team geführt. Der Rumpfkader steht also schon. Damit soll es aber nicht getan sein. Kleinhorst führt aus, dass nun eine Aufbruchstimmung erzeugt werden soll. Mit dem Unterbau aus der Jugendabteilung, die keineswegs vernachlässigt, sondern weiter gefördert werden soll, und noch ein paar Zugängen soll bestenfalls eine konkurrenzfähige Bezirksligamannschaft aufgebaut werden. Die Voraussetzungen sind in jedem Fall da. „Da ich die Mannschaft und viele der Mädels seit Jahren kenne, weiß ich genau was möglich ist“ kommentiert Schmitz seine neue Aufgabe. „Wir werden einen mutigen Fußball spielen, der auf und neben dem Platz Spaß macht.“
Der TuS Voßwinkel möchte auch in Zukunft eine gute Adresse für den Damen- und Mädchenfußball sein. Hieronymus und Schmitz sind nicht erst jetzt in engem Austausch und arbeiten zusammen mit dem Vorstand weiter an diesen Zielen.





