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Reserve holt Punkt im Binnerfeld

Am gestrigen Sonntag holte unsere Zweitvertretung einen Punkt im Binnerfeld. Beim 3:3 gegen die Zweitvertretung des SC Neheim blieb man zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen, jedoch wäre auch mehr für die Grün-Weissen drin gewesen.

Da das Spiel der Ersten in Rumbeck ausfiel, konnte man mit Tobias Keute, Noel Gomes und Dennis Mika drei Akteure der A-Liga Mannschaft in der ersten Elf finden. Hinzu kam mit Paulo Diniz noch ein weiterer Schützling der Grebe-Elf, welcher aber schon die letzten beiden Spiele in der Zweiten mitwirkte. Chris Degner bot somit folgende Elf auf: Giese – Gomes, Degner, Keßler, Kuhfeldt – D. Panick, Mika, Diniz, Prost – Keute, Amor. Auf der Bank nahmen zunächst Schlüter, Wilmes, Figgen und C. Hauschulte Platz.

Die Neheimer Reserve zeigte ein anderes Gesicht, im Gegensatz zum 7:0-Sieg bei Korriku Sundern. Die Westfalenligakicker kehrten zurück zur Ersten, jedoch spielte dafür deren Coach Alex Bruchhage heute für Neheims Zweite.

Vosswinkel versuchte von Beginn an Druck zu machen und schnell ein Tor zu erzielen. Dies wäre auch fast geglückt, aber zweimal konnte Neheims Keeper Zengin gegen Amor parieren.

Turbulente neun Minuten

Danach kam, was kommen musste, die alte Fußballerweisheit „wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein“ bewahrheitete sich wieder einmal. Bei einem Schuss vom rechten Sechzehnereck von Robin Dorsch war die Vosswinkeler Defensive unsortiert und schon klingelte es im Kasten – 1:0 für die Hausherren (13.). So hatte man sich das auf Vosswinkeler Seite nicht vorgestellt, aber nur eine Minute später konnte die Führung durch Amor egalisiert werden. Eben dieser war es auch, der die Gäste nach 19 Minuten in Führung brachte. Wiederum nur drei Minuten später konnte Neheim durch Brägas ausgleichen (22.). Und wieder sah die Defensive unglücklich aus. Maxi Dicke hatte zu viel Platz und legte eine Flanke von rechts auf Brägas ab, der nur noch einschieben musste – turbulente neun Minuten gingen zu Ende.

Treml bringt Neheim in Führung

In Minute 34 folgte dann, was ebenfalls folgen musste. Wenn Treml gegen Vosswinkel spielt, trifft er auch, so lautet ein scheinbar ungeschriebenes Gesetz. Die Füchse bekamen im gesamten ersten Durchgang keinen Zugriff in der Zentrale und so lief man immer wieder in Konter der Neheimer. Bei einem am Strafraum quer gespielten Ball kam man wieder in Unterzahl und Treml ließ sich nicht lange bitten den Ball im Tor zu versenken. Zum Ende der ersten Hälfte scheiterte Mika noch einmal an der Unterkante der Latte, der Ball war jedoch deutlich vor der Linie. Mit dem 3:2 ging es dann in die Halbzeit, nach welcher der TuS den verletzten Degner durch Schlüter ersetzen musste.

Schwache zweite Hälfte

Nach einer Umstellung bekam man nach dem Pausentee jetzt zwar deutlich mehr Zugriff im Zentrum, jedoch wurden die Offensivaktionen weniger. So entwickelte sich in den ersten 25 Minuten der zweiten Hälfte ein eher langweiliges Spiel. Neheim verwaltete das Ergebnis, Vosswinkel wartete ab, den Ball durch Unachtsamkeiten zu erobern. In diesem Spielabschnitt passierte vor beiden Toren wenig bis gar nichts. Nur ein Schuss von Noel Gomes klatschte gegen die Latte des Neheimer Gehäuses, zum zweiten Mal Pech mit dem Aluminium an diesem Tage.

Ausgleich kurz vor Schluss

Zwanzig Minuten vor dem Ende wurde Prost durch Wilmes ersetzt, welcher noch eine gute Kopfballmöglichkeit hatte. Den Ball konnte er nicht entscheidend drücken und setzte ihn über das Tor. Die Füchse bemühten nochmals ihre Angriffsbemühungen und nach einer Ecke vom aufgerückten Keßler konnte Dennis Mika aus dem Gewühl heraus das 3:3 erzielen. Für die Grünen war dies jedoch nicht genug, wollte man unbedingt dreifach punkten, um Boden gut zu machen. Doch wer stürmt, schafft Räume für den Gegner. So lief der eingewechselte Tobias Packheiser allein auf Christian Giese zu, der konnte den Ball jedoch zur Ecke abwehren und einen Punkt festhalten.

Alles in Allem geht der Punkt in Ordnung. Die erfahrene Neheimer Mannschaft machte ihre Sache gut, stand hinten relativ sicher und nutzte die Unkonzentriertheiten unsererseits. Selbst hat man zu wenig für den Sieg investiert, sodass man am Ende mit dem Punkt zufrieden sein muss, zumal der letzte Konter der Neheimer auch hätte reingehen können.