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TuS-Damen mit zweitem Auswärtssieg in Folge

Voßwinkel/Castrop-Rauxel, 04.09.2016 – Nachdem die Voßwinkler Fußball-Frauen in der Vorwoche noch unverdient nach einem 0:1 als Verlierer vom Platz gingen, lief es am gestrigen Sonntag bedeutend besser. Aus dem Castrop-Rauxeler Stadtteil Schwerin kamen die TuS-Damen mit einem 4:1 Sieg im Gepäck zurück ins Sauerland.

Auf Voßwinkler Seite stand mit Natalie Pfisterer eine Feldspielerin im Tor, da die nominellen Torhüterinnen Tanja Lange (Urlaub) und Antonia Gutland (Hand-OP) nicht im Tor spielen konnten. Zudem stand Neuzugang Ann Kathrin Sliwa, vom FC Vorwärts Kornharpen aus Bochum ins Sauerland gewechselt erstmals zur Verfügung – Die schnelle Flügelspielerin nahm zunächst auf der Bank Platz.

Voßwinkel startete druckvoll in die Partie, bereits nach fünf Minuten köpfte Marie Henning eine Kneer-Ecke an den Innenpfosten. Auch weitere Chancen blieben ungenutzt, so dass die Spielvereinigung aus Schwerin nach 15 Minuten besser ins Spiel kam und mit langen Bällen die Voßwinkler Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit bringen konnte. Torfrau Natalie Pfisterer hielt mehrmals stark, war aber in der 22. Minute beim 0:1 machtlos. Anschließend war Voßwinkel zwar spielbestimmend, Schwerin stellte die Filthaut-Truppe mit weiten Bällen auf die schnellen Stürmer immer wieder vor Probleme.

Zur Halbzeit stellten die Grün-Weißen auf einigen Positionen um. Antonia Gutland kam für Jenny Nittke ins Spiel und übernahm die Sonderbewachung der schnellen Schweriner Außenstürmerin. Zudem rückte Marit Gellert auf die rechte Voßwinkler Offensivseite – Das sollte sich auszahlen. Während Schwerin überhaupt nicht mehr ins Spiel fand, drückte Voßwinkel enorm und drehte das Spiel innerhalb von drei Minuten. Zunächst spielte Juliane Haxhiaj einen perfekten Pass auf Carina Brüggemann, die mittig aus 18 Metern der Torfrau keine Chance gab (1:1/52.). Kurz darauf legte Marit Gellert auf Spielführerin Lisa Kneer ab, die aus halbrechter Position den Ball unter Zuhilfenahme der Latte ins Tor hämmerte (2:1/55.).
Zehn Minuten später traf erneut Lisa Kneer sehenswert zum 3:1 (65.) indem sie eine Ecke direkt(!) verwandelte. Den Schlusspunkt setzte, nach Vorlage von Juliane Haxhiaj, die starke Marit Gellert zum 4:1 Endstand (78.).

„Wir haben uns nach der Halbzeit enorm gesteigert und dem Gegner kaum noch Luft zum Atmen gelassen.“ sagte TuS-Trainer Tobias Filthaut nach der Partie.