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Nachholspiel auf roter Erde

Am morgigen Mittwoch reist unsere 1. Mannschaft zum Nachholspiel gegen Rumbeck auf dem Sportplatz im Windfirkel. Anstoß ist um 19:30 Uhr auf dem Ascheplatz, geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Sven Brandes. Nach der Ernüchterung aus den vergangenen zwei Spielen soll nun die Wende her und wieder dreifach gepunktet werden. Ein schwieriges Unterfangen, von dem einige Mannschaften der Liga ein Liedchen von singen können.

Rumbeck hat einem Lauf – Voßwinkel sucht nach der Form

Ein Auswärtsspiel unter der Woche ist nie eine einfache Angelegenheit. Doch kommen bei diesem Nachholspiel noch weitere Faktoren zusammen: Man spielt nicht nur auf einem, zumindest für unsere Mannschaft, ungewohntem Geläuf, sondern auch gegen ein Team, das die letzten vier Spiele allesamt gewonnen hat – und das gegen einige Hochkaräter der Liga. So schlug Rumbeck nicht nur Bruchhausen (4:2 auswärts), sondern auch Grevenstein (2:0 zu Hause) sowie Bachum (4:1 zu Hause). Diese Siegesserie hat die Mannschaft aus Rumbeck mittlerweile auf den 12. Tabellenplatz gehievt, und mit 24 Punkten steht man acht Punkte über den Abstiegsrängen.

Unsere Grün-Weißen scheinen sich derzeit leider eher in einem kleinen Loch zu befinden. Die Unzufriedenheit aus dem Spiel gegen Arnsberg (3:0 Auswärtssieg) hat sich über die letzten beiden Partien (2:3 Niederlage, 1:1 Unentschieden) intensiviert, sodass diesmal auch sicher geglaubte Punkte verloren gegangen sind. Ganz zu erklären ist der kurzfristige Leistungsabfall nicht, wenngleich das Trainergespann Grebe und Bigge in den letzten Spielen kurzfristig auf einige potenzielle Stammspieler verzichten mussten. Als Ausrede soll dies jedoch keineswegs dienen, hat man doch weiterhin genügend Qualität im Kader. Daher appelliert unser Frechdachs Pascal Nölke an die Mannschaft: „Die letzten Tage waren sicherlich enttäuschend, aber wir dürfen uns da jetzt in keinem Loch verkriechen. Wir müssen weiterhin hart arbeiten und wieder Mentalität auf den Platz bringen, dann sind wir schwer zu schlagen. Der Teamgeist muss wieder im Vordergrund stehen.“

Voßwinkel steht vor einem unangenehmen Spiel

Die Vorzeichen sehen also alles andere als gut für unsere Mannschaft aus, dennoch kann und muss man auch den Anspruch haben, etwas mitzunehmen. Aufpassen müssen die Grün-Weißen dabei insbesondere auf die Kalinowski-Brüder, die einiges an offensiver Qualität mitbringen. Daher ist es sicherlich von Vorteil, dass sowohl Höckel als auch Kampschulte wieder mit von der Partie sind und die TuS-Defensive verstärken. Letztendlich wird das Spiel, wie schon das Derby am vergangenen Sonntag (Blau-Weiße Grüße von ganz oben), nur über die Mentalität und den Willen entschieden werden. Die Mannschaft hofft natürlich auch in diesem Spiel auf zahlreiche Unterstützung. Bis morgen!